
Seit Urzeiten ist
die Perle ein Symbol der Liebe, Freude und Glücks. Auch heute
noch gilt die Perle als das weiblichste undzauberhafteste Juwel. Viele
Legenden berichten von Ihrer Mystischen Geburt im Meer.
Naturperle:
Meere
und Seen sind die Heimat vieler interessanter Lebewesen. Eines von
Ihnen sind die Austern und andere Muscheln. Ab und zu kommt es vor
das ein Sandkorn oder Gewebeteil in eine Muschel eindringt. Das Lebewesen
Muschel versucht den Fremdkörper abzustoßen. Gelingt dieses dem
Weichtier nicht, wehrt es sich indem es den Fremdkörper mit der
uns bekannten Substanz ,Perlmutt ummantelt. Jetzt kann sich mit der
Zeit eine natürliche Perle entwickeln. Man unterscheidet zwischen
Salz- und Süßwasserperlen.
Zuchtperle:
Bei
der Entstehung der Zuchtperle hilft der Mensch dem Zufall etwas nach.
Es werden kleine Perlmuttkugel (Fremdkörper) die aus der Schale der
Mississippimuschel z.B. hergestellt werden (Abbildung), einer
gesunden Auster oder Muschel die sanft geöffnet wird mit einem
Stück Mantelgewebe eingesetzt und zur Aufzucht wieder ins Wasser
zurückgegeben. Innerhalb von zwei Wochen unter guten Bedingungen
bildet sich ein Perlsack um den Kern. 1% - 2% der geernteten Perlen
die bei guten Qualitäten zwischen 3 und 6 Jahren meistens 3,5
Jahre im Meer waren sind vollkommen. Jede Perle, ob natürlich
oder gezüchtet, ist ein großes Wunder der Natur. Nach der Ernte
werden die Perlen gewaschen und in einer Speziallösung von organischen
Verunreinigungen befreit und nach Form, Farbe, Lüster und Oberflächenbeschaffenheit
sortiert. Die Perlen können einen Durchmesser bis zu 12 mm haben
und erhalten Ihre Farbe durch die Färbung des Conchyns , das
durch Aufnahme natürlicher Farbstoffe, meistens Metalloxide sehr
verschiedene Farbtönungen annehmen kann.
Südsee
- Zuchtperle:
Südsee
Zuchtperlen unterscheiden sich von den sogenannten Akoya-Perlen vor
allem durch Ihre Größe die oft zwischen 9 - 17 mm liegt in Ausnahmefällen
sogar noch größer. Diese Perlen werden in den Gebieten
von Mergui - Archipel bis zu den Gambier-Inseln in französich
Polynesien gefunden, wobei die dunklen Perlen hauptsächlich vor
der Küste von Tahiti gefunden werden. Der Wert einer Südsee
Zuchtperle wird von der Größe, Form, Farbe, Lüster, Oberflächenbeschaffenheit
wie bei der Akoya Perle bestimmt.
Süßwasser
- Zuchtperlen:
Süßwasser Zuchtperlen werden in sogenannten Binnengewässern
gezüchtet. Im Gegensatz zu den Salzwasserperlen werden sie heute
ohne Kern gezüchtet. Es wird ein Gewebestück in die Muschel
einoperiert. Die Aufzucht dauert ca. 3 Jahre. Früher wurde ein
Großteil der Süßwasser-Zuchtperlen im Biwa-See bei Kyoto (Japan)
gezüchtet. Durch die ökologischen Einflüsse im Biwa-See
haben Qualität und Stückzahlen der Biwa-Perlen stark abgenommen.
Die heutigen Süßwasserperlen stammen zum größten Teil
aus China.
Keshi-Perlen
Keshis
entstehen oft durch das natürliche eindringen von sogenannten
Fremdorganismen die durch Zufall in die Muschel eindringen. Die größten
Keshis können in den Südsee-Zuchtperlen vor und können Größen
von ca. 11 mm erreichen und in seltenen Fällen sogar übertreffen.
Mabe´-
Perlen
Die Heimat der Mabe-Perlauster (pteria penguin) sind die tropischen
Meere Südostasiens. Sie hat ein prächtiges "Lüster"
das oft in metallischen Farben glänzt. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts
kommen die "halben zusammengesetzten" Zuchtperlen hauptsächlich
von der silberlippigen Pinctada maxima in den Gewässern der Südsee.
Der
Wert einer Perle setzt sich aus der Farbe, Größe, Form,
Lüster und der Schicht der Perle zusammen.
Farbe:
Am begehrtesten sind weiße Perlen mit einen Farbvariante hingehend
zu Rosa oder Silberrosa sowie die schwarzen Tahiti Perlen. Beim Kauf
einer Perle sollte berücksichtigt werden welchen Teint die Trägerin
hat und wie Sie getragen werden soll.
Größe:
Je größer eine Perle wird, desto seltener und wertvoller
wird Sie. Die Größe ist aber nicht entscheidend für die
Qualität einer Perle.
Form:
Für perfekt runde Perlen, die auch am seltensten sind ,werden
die höchsten Preise gezahlt.
Lüster:
Der Glanz der Perloberfläche sowie seine Fähigkeit das Licht
zu reflektieren. Oft ist das Lüster abhängig von der Qualität
der Perlmuttschicht.
Oberfläche:
Die Perlmuttschicht ist für den Wert einer Perle von größter
Bedeutung. Sie ist abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit
der Perle sowie der Schichtdicke der Perle. Es sollte jedoch auf jeden
Fall berücksichtigt werden das es sich um ein Naturprodukt handelt,
das fast immer kleine Unregelmäßigkeiten aufweist.